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Sepiidae
100g Sepia enthalten:
79kcal, 16,1g Eiweiß, 0,9g Fett

Ebenso, wie der Kalmar, gehört Sepia, der Tintenfisch, zu den zehnarmigen Kopffüßern. Auch die Sepia hat acht Arme rings um die Mundöffnung und zwei lange Fangarme (Tentakel). Mit diesen fängt sie besonders gerne Krebstiere, aber auch andere Meeresbewohner.

Änderst als die Kalmar hat Sepia noch eine innere Schale, die aus Kalk besteht und als Schulp bezeichnet wird. Die Schulpe der Sepia kann man nach dem Absterben des Tieres am Strand finden. Die Sepia wird als Tintenfisch bezeichnet. Sie ist zwar kein Fisch (deswegen bezeichnet man die Gruppe auch ehr als Tintenschnecken, da sie eindeutig näher mit den Schnecken, als mit den Fischen verwandt sind), aber sie setzt eine in die Mantelhöhle mündende Tintendrüse gegen ihre Feinde ein. Eine Wolke Tinte vernebelt dem Angreifer die Sicht und wohl auch den Geruchssinn, während die Sepia rückwärts aus dem Geschehen rückziehen kann. Der muskulöse Mantel der Sepia läuft in Flossensäumen aus, mit denen sich die Sepia fortbewegen kann. Außerdem kann sie sich durch Auspressen von Atemwasser aus der Mantelhöhle rückwärts fortbewegen.

Früher nutzte der Mensch die Tinte der Sepia als Farbstoff. Der Schulp wird heute noch als Kalklieferant und als Wetzstein für Käfigvögel eingesetzt. Tintenfische kommen in den meisten Meeren vor, Sepia zum Beispiel auch in der Nordsee und im Mittelmeer.

Die Sepia haben ausgezeichnete Linsenaugen, die ähnlich gut sehen können, wie die Augen der Wirbeltiere. Ähnlich wie die anderen Tintenfische kann Sepia ihre Farbe verändern, um sich zu tarnen, oder anderen Tintenfischen ihre Stimmung darzustellen. Dazu verändert sie durch Muskelkraft Farbzellen in ihrer Haut.

Sepien sind unter den von Menschen am meisten genutzten Kopffüßern. Während der schon erwähnte Schulp als Wetzstein oder Calciumquelle für Käfigvögel dient, wurde die Tinte der Sepia früher in verdünnter Form als braune Farbe beim Malen verwendet. Bekannt sind auch die „sepia-braunen” Fotografien aus der Frühzeit der Fotografie.

Heute wird die Tinte der Sepia außer in der Kosmetikindustrie vor allem als Lebensmittel eingesetzt. Die dunkle Farbe der Spaghetti „Sepia” rührt von beigemengter Sepiatinte her. Die Hauptnutzung der Sepia findet aber durch die Fischerei statt — Sepien werden als Delikatessen geschätzt und kommerziell gefischt oder mit Lanzen aufgespießt.

Bild einer Sepia