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Sparttus sparttus, Breitling, Sardinen
100 g Sprotten enthalten:
214 kcal, 17 g Eiweiß, 17 g Fett

wesentlichste Merkmale

Sprotten ähneln den Hering, sind aber viel kleiner; zusammengedrückter Körper; Farbe des Rückens silbrig bis grünlich, die Seiten und der Bauch ist weißsilbrig mit gelbschimmernden Stellen.

Lebensräume

Die einzige europäische Art lebt in den Ostgebiete des Atlantischen Ozeans von den Lofoten bis Gibraltar, im Mittelmeer, in Nord- und Ostsee und im Schwarzen Meer.

Lebensweise

Die Sprotte ist ein Plankton fressender Schwarmfisch (riesige Schwärme), pelagisch lebend und ein naher Verwandter des Herings. In der Nacht kommen die Schwärme an die Wasseroberfläche, tagsüber bleiben sie in tieferen Schichten, sie hält sich im Sommer in Tiefen von 10 bis 50m, im Winter in Tiefen bis zu 150 m auf. Meist sind die Schwärme in der Uferzone oder im Brackwasser um die Mündung eines Flusses zu finden.

Nahrung

Hauptnahrung sind kleine Krebse, die im Plankton leben.

Größe

werden 50 bis 70g schwer und um die 10cm groß, höchsten bis 18cm

Alter

4 bis 6 Jahre.

Laichzeit

Mai bis Juni, geschlechtsreif im Alter von 2 Jahren.

Küchentipp/Zubereitung

Sprotten sind ein wichtiges Rohmaterial für die Konservenindustrie, von der sie als Sardinen oder Anchovies vermarktet werden. Die Sprotte ist ein Fisch mit besonders hohem Fettgehalt und gehört deshalb zu den hochwertigen Räucherfischen. Frisch gefangen ist die Sprotte allerdings eher vom geringen Wert.

Weitere Informationen

Sie sind mit Heringen, Sardellen und Sardinen verwandt und besonders von den Heringen nur schwer zu unterscheiden Wesentlichste Unterscheidungsmerkmal der Sprotte sind kleine Gräten auf der Bauchunterseite. Bekannt wurde dieser Fisch als Kieler Sprotte. Der Name Kieler Sprotte ist irreführend, denn sie kommen ursprünglich nicht aus Kiel, sonders aus Eckernförde. Schon seit 1786 sind geräucherte Sprotten unter dem Namen Kieler Sprotten bekannt, der vermutlich auf eine Marketingstrategie diese Zeit zurück geht. Wo die Kieler Sprotten tatsächlich geräuchert werden verrät bis heute der Aufdruck auf den Holzkisten. Jede Räucherei hatte ihren eigenen Aufdruck mit dem Namen der Räucherei und ihrem Logo.

Bild von Sprotten