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Der Fisch – meistens wird Kabeljau verwendet, aber jeder Fisch mit weißem Fleisch ist möglich – wird zur Zubereitung des Gerichts in etwa mundgroße Häppchen geschnitten und dann im Bierteig frittiert. Abgefallene Fischstückchen, die ebenfalls frittiert werden, nennt man „Scraps”. Diese werden manchmal dazu serviert oder am Ende des Tages als eigenständige, günstigere Speise angeboten – das nennt sich dann Scraps & Chips.

Die Chips stehen für „chipped potatoes”, also in Kartoffelspalten geteiltes Kartoffeln. Diese werden ebenfalls frittiert, bis sie goldbraun sind und typisch für Großbritannien mit Salz und Essig — vornehmlich Malzessig – serviert.

Mögliche Beilagen zu diesem Gericht sind vielfältig: Egal ob in Tomatensoße eingekochte Bohnen, Erbsenbrei, Essiggurken, eingelegte Zwiebeln oder etwas Zitronen-Mayonnaise, es gibt kaum etwas, was es nicht zu Fish & Chips gibt.

Und warum sehen wir dieses Essen als typische Delikatesse der Briten an?

Das liegt an der langen Geschichte von Fish & Chips. Laut Vermutungen brachten französische und jüdische Siedler Teile des Rezeptes nach England, dort wurde es dann vervollständigt. Schon 1860 öffneten so die ersten Fish & Chip-Shops ihre Türen – eine Lebensmittelknappheit ließ die Kartoffel als Nahrungsmittel äußert wichtig und die Mahlzeit ein voller Erfolg werden. Als sogenanntes „Streetfood” wird es fast ausschließlich in diesen Shops gekauft – die heimische Zubereitung ist ehr eine Seltenheit.

Das charakteristischste an Fish & Chips sind die Tüten aus Zeitungspapier in denen das Essen normalerweise überreicht wurde. Mittlerweile ist das nicht mehr der Fall, da Hygienevorschriften Druckerschwärze nicht unbedingt als brauchbaren Begleiter für Nahrungsmittel ansehen. Viele Shops lassen ihr Papier jedoch extra im Stil alter Londoner Zeitungen drucken, um dennoch das Feeling der alten Fish & Chips-Shops zu bewahren.