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Macrourus berglax

wesentlichsten Merkmale

Grenadierfische (Coryphaenoides rupestris) sind mit den Dorschen verwandt, auch wenn es äußerlich nicht so scheint. Der Kopf ist groß und plump, macht 15% der Körperlänge aus und hat ein unterständiges Maul mit einem kleinen Bartfaden. Die erste Rückenflosse hat 10-13 Gliederstrahlen, die zweite ist von der ersten deutlich getrennt, weist sehr kurze Flossenstahlen auf und läuft am sich hinter der Leibeshöhle stark verjüngenden Schwanz entlang, dem die Schwanzflosse fehlt. Die untere der Rückenflossen bildet mit der sehr weit vom ansetzenden Afterflosse einen Flossensaum, der bis zur Schwanzspitze reicht.

Der Körper ist braun bis schwarz, die Flanken stumpfsilber. Grenadierfische können eine Länge von 150cm erreichen. Grenadierfische haben eine gasgefüllte Schwimmblase, die es ihnen ermöglicht dicht über dem Meeresboden zu schweben. Die Männchen mancher Arten vermögen es mit den trommelnden Schwimmblasenmuskeln Geräusche überraschender Lautstärke zu erzeugen. Wieder andere Arten haben auf ihrer Bauchseite Leuchtorgane, die manche in einer eigentümlichen Drüse eingeschlossen haben, oder die hinter einer durchsichtigen Linse auf dem Bauch stehen. Beide enthalten Leuchtbakterien.

Nahrung

Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Tiefseegarnelen, aber auch aus Fischen und Tintenfischen.

Lebensräume

Grenadierfische leben in Schwärmen bei Wassertemperaturen von 3-8°C in Tiefen zwischen 180 und 1240 Metern. Sie sind Grundfische des Atlantiks, die von der Biskaja an nördlich Trondheim und westlich bis zu den Färöer-Inseln, vor dem südlichen Island bis zum südwestlichen Grönland zu finden sind. Bei der Rotbarschfischerei gehen Grenadierfische oft mit ins Netz, da sie sich mit den Rotbarschen den Lebensraum teilen. Trotz ihres schmackhaften Fleisches gelten sie als unerwünschter Beifang. Sie werden nicht verwertet, da sie sehr grätenreich sind und harte Schuppen haben, weswegen sie auch von Fischfabriken nicht genommen werden.